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	<title>Lehrstuhl für Zivil- und Wirtschaftsrecht (Universität Hamburg)</title>
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		<title>Offene Immobilienfonds sind hochriskant</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 08:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Master</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Offene Immobilienfonds waren einst sicher wie Tagesgeld. Heute stehen viele Anleger vor Notverkäufen mit großen Verlusten. Der Fortbestand der gesamten Anlageklasse scheint gefährdet. Letzte Hoffnung: die Solidarität der Anleger.

Millionen Kleinanleger haben ihr Geld in offenen Immobilienfonds angelegt. Doch die Fonds stecken in einer tiefen Krise. Mittlerweile scheint sogar der Fortbestand der gesamten Anlageklasse gefährdet, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Offene Immobilienfonds waren einst sicher wie Tagesgeld. Heute stehen viele Anleger vor Notverkäufen mit großen Verlusten. Der Fortbestand der gesamten Anlageklasse scheint gefährdet. Letzte Hoffnung: die Solidarität der Anleger.</strong></p>
<div>
<p>Millionen Kleinanleger haben ihr Geld in offenen Immobilienfonds angelegt. Doch die Fonds stecken in einer tiefen Krise. Mittlerweile scheint sogar der Fortbestand der gesamten Anlageklasse gefährdet, die ein gigantisches Vermögen von 85 Milliarden Euro verwaltet.</p>
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<p>Selbst Fonds der Branchengrößen Allianz und Deutsche Bank sind inzwischen betroffen. So hat die Allianz kürzlich ihren Fonds Flexi Immo eingefroren, in den zuletzt noch rund 170 Millionen Euro investiert waren. Das bedeutet: Anleger können kein Geld mehr abziehen. Anfang des Monats hatte bereits die Deutsche-Bank-Tochter DWS ihren Immobilien-Dachfonds Immoflex Vermögensmandat für Mittelabzüge gesperrt. Der DWS-Dachfonds hat ebenfalls stark in offene Immobilienfonds investiert.</p>
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<p>Ein anderer großer Immobilienfonds, der bereits seit längerer Zeit keine Anteile von Anlegern zurücknimmt, versucht jetzt einen ungewöhnlichen Befreiungsschlag: Die Fondsgesellschaft SEB hat die Anleger ihres sechs Milliarden Euro schweren Immoinvest gebeten, selbst zu entscheiden, ob ihr Fonds weiterbestehen oder ob er komplett aufgelöst werden soll. Seit Mai 2010 ist der Fonds bereits eingefroren.</p>
<p><span id="more-3155"></span></p>
<p><strong>Verkaufen oder solidarisch handeln</strong></p>
<div>
<p>Am kommenden Montag, den 7. Mai, ist nun der Tag der Entscheidung für den SEB Immoinvest: Nur an diesem einen Tag wird der Fonds wieder geöffnet und nimmt Anteile zurück – allerdings nur probeweise. Denn falls die Rückgabewünsche die verfügbaren baren Mittel des Fonds übersteigen, wird kein einziger Anleger bedient. Stattdessen wird dann der Fonds aufgelöst: Nach und nach werden in diesem Fall alle Immobilien verkauft und mit den Erlösen die Anleger ausbezahlt. Doch ihnen drohen dabei hohe Verluste. Denn erfahrungsgemäß lassen sich durch solche Immobilien-Notverkäufe keine optimalen Preise erzielen. „Die Chance zur Weiterentwicklung des Fonds besteht somit einzig und allein in Ihrer Entscheidung, von der Möglichkeit, Ihre Anteile zu verkaufen, keinen Gebrauch zu machen“, appelliert SEB an seine Anleger.</p>
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<p>Der SEB Immoinvest ist nicht der einzige Immobilienfonds in Notlage. Sechs andere sind derzeit ebenfalls eingefroren, weitere sechs haben bereits das Handtuch geworfen und werden aufgelöst. Anleger kommen bei diesen Fonds derzeit nur an ihr Geld, wenn sie ihre Anteile über die Börse verkaufen. Doch dort müssen sie derzeit Abschläge von 30 Prozent und mehr zum offiziellen Preis der Fondsgesellschaften in Kauf nehmen.</p>
<p>All das ist eine Folge der Finanzkrise: Weil viele Großinvestoren mit anderen Anlagen viel Geld verloren hatten, verkauften sie in großem Stil Anteile von offenen Immobilienfonds, um wieder flüssig zu werden. Mit dieser Flut von Verkaufsaufträgen kamen die Fonds aber nicht klar. Denn das Geld ist ja in Immobilien investiert, die sich nicht von heute auf morgen verkaufen lassen.</p>
<p>Es klingt paradox, aber die Immobilienfonds wurden auf diese Weise genau deshalb ein Opfer der Finanzkrise, weil sie sich zuvor als krisensicher erwiesen hatten. Zahlreiche Immobilienfonds mussten nämlich aufgrund der massiven Rückgabewünsche die Reißleine ziehen und die Rücknahme von Anteilen aussetzen. Das dürfen sie allerdings nur für maximal zwei Jahre am Stück tun. Dann müssen sie entweder wieder öffnen oder sie werden abgewickelt.</p>
<p><strong>Fonds versuchen verzweifelt, Barmittel zu erhöhen</strong></p>
<p>Der SEB Immoinvest versucht mit seinem ungewöhnlichen Schritt nun einen Mittelweg: Geht die Sache am 7. Mai gut und fordern nur wenige Anleger ihr Geld zurück, kann der Fonds weitermachen. Ansonsten muss er aufgelöst werden. Die Anleger des Fonds befinden sich damit in einem schweren Dilemma: Aus Sicht jedes einzelnen erscheint es sinnvoll, Anteile zurückzugeben. Für die Gesamtheit der Anleger wäre es aber besser, wenn möglichst viele investiert blieben. Die Frage ist also, ob sich die Masse der Anleger solidarisch verhalten wird, um den Fonds zu retten. Falls alle Rückgabewünsche bedient werden können, sollen die Anleger künftig nur noch jährlich über ihre Anteile verfügen können. Bevor der Fonds auf Eis gelegt wurde, kamen die Investoren täglich an ihr Geld.</p>
<p>Auch der ebenfalls rund sechs Milliarden Euro schwere, ähnlich große Fonds CS Euroreal muss in den nächsten Tagen entscheiden, ob er wieder aufmacht oder endgültig dicht macht. Bislang lässt sich der Fonds nicht in die Karten schauen, ob er ähnlich vorgehen will wie der SEB-Fonds: „Kein Kommentar“, sagte dazu ein Sprecher auf Anfrage der Frankfurter Rundschau. Sowohl der SEB als auch der CS Euroreal versuchten zuletzt verzweifelt, mit Verkäufen von Immobilien ihre Barmittel zu erhöhen. Dem SEB-Fonds gehört unter anderem ein großes Areal am Potsdamer Platz in Berlin, das insgesamt mit mehr als einer Milliarde Euro in den Büchern steht.</p>
<p>Aktuell stecken laut dem Branchenverband BVI knapp 24 Milliarden Euro in offenen Immobilienfonds fest, die eingefroren sind oder deren Auflösung schon beschossen ist. Sollte der SEB Immoinvest fortbestehen, werden die Anleger eine Abwertung ihrer Anteile um fünf Prozent hinnehmen müssen. Grund ist, dass der Wert einiger Objekte nach unten korrigiert würde. Künftig sollen die Anleger des Fonds nur noch im März jedes Jahres ihre Anteile zurückgeben können, damit die Fondsgesellschaft mögliche Abflüsse besser koordinieren kann.</p>
<p>Quelle: Frankfurter Rundschau Online vom 20.04.2012, <a href="http://www.fr-online.de/wirtschaft/geldanlage-offene-immobilienfonds-sind-hochriskant,1472780,15043506.html" target="_blank">Link</a></p>
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		<title>Besitzer von Staats-Anleihen (Griechenland, Spanien, Portugal etc.) haben oft Ansprüche gegen ihre Vermittler, manchmal auch gegen die betroffenen Staaten selbst</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 08:29:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Master</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Allgemeine Risikohinweise bei Anleihen in Bezug auf die Bonität von Anleihe-Emittenten sind heute Standard. Im Regelfall ist damit einer entsprechend  geschuldeten Aufklärung Genüge getan. Bei Staatsanleihen reicht dies aber nach den schlimmen Erfahrungen mit Argentinien nicht. Insbesondere bei Auslandsanleihen besteht eine Aufklärungspflicht über deren besondere Risiken. So hat etwa der Vermittler den Kunden vor dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allgemeine Risikohinweise bei Anleihen in Bezug auf die Bonität von Anleihe-Emittenten sind heute Standard. Im Regelfall ist damit einer entsprechend  geschuldeten Aufklärung Genüge getan. Bei Staatsanleihen reicht dies aber nach den schlimmen Erfahrungen mit Argentinien nicht. Insbesondere bei Auslandsanleihen besteht eine Aufklärungspflicht über deren besondere Risiken. So hat etwa der Vermittler den Kunden vor dem Erwerb über die (jeweilige) Herabstufung des Ratings von einer der drei großen Rating-Agenturen zu informieren. Dies haben Banken und andere Vermittler oft nicht getan, weswegen schon aus diesem Grund die Anlageberatung nicht anlagegerecht war. Bei einer Fehlberatung von Banken und Finanzdienstleistern zur Bonität des betreffenden Staates haben Anleger von entsprechenden Anleihen daher oft sehr gute Aussichten auf Schadensersatz in voller Höhe ihrer Einlage<br />
nebst angemessener Verzinsung. Gegenüber dem Staat Griechenland können sogar unmittelbar Ansprüche bestehen. Auch wenn der Schuldenschnitt nominell auf „freiwilliger“ Basis erfolgte, könnten zudem Ansprüche gegen den griechischen Staat selbst bestehen, wenn dem deutsch-griechischen Investitionsschutzabkommen Drittschutzcharakter zugesprochen werden würde. Erfolg versprechen aber vor allem die Inanspruchnahme der vermittelnden Banken und Finanzdienstleister, die generell bei Staatsanleihen auch auf die Möglichkeit eines Schuldenschnitts hinweisen müssen, weil dies kein untypischer Fall ist.</p>
<p>Kai-Oliver Knops</p>
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		<title>Höchststimmrechte erneut in der Diskussion</title>
		<link>http://www.bankrecht.org/informationen-fur-studenten/hochststimmrechte-erneut-in-der-diskussion/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 13:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Master</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationen für Studenten]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch bestehende Regelungen bieten Gestaltungsspielraum zum Schutz vor feindlichen Übernahmen
(den vollständigen Artikel finden Sie in: Börsen-Zeitung Nr. 73 vom 14.04.2012)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch bestehende Regelungen bieten Gestaltungsspielraum zum Schutz vor feindlichen Übernahmen</p>
<p>(den vollständigen Artikel finden Sie in: Börsen-Zeitung Nr. 73 vom 14.04.2012)</p>
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		<title>Endspurt im Aufbau der Derivate-Infrastruktur</title>
		<link>http://www.bankrecht.org/aktuelle-nachrichten/endspurt-im-aufbau-der-derivate-infrastruktur/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 08:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Master</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach langer Vorarbeit wird in Europa fieberhaft an der Fertigstellung der künftigen Regulierung für OTCProdukte gearbeitet
(den vollständigen Artikel finden Sie in: Börsen-Zeitung Nr. 78 vom 21.04.2012)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langer Vorarbeit wird in Europa fieberhaft an der Fertigstellung der künftigen Regulierung für OTCProdukte gearbeitet</p>
<p>(den vollständigen Artikel finden Sie in: Börsen-Zeitung Nr. 78 vom 21.04.2012)</p>
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		<title>Klage gegen Rating-Agentur Standard &amp; Poors betritt juristisches Neuland</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 11:05:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Master</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klage gegen Rating-Agentur Standard & Poors]]></category>

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		<description><![CDATA[Juristisches Neuland
Rentner gegen Ratingagentur
06.07.2010  ·  Viele deutsche Anleger haben ihre Ersparnisse verloren, als die  amerikanische Bank Lehman Brothers in die Knie ging. Einer von ihnen  wehrt sich nun auf unkonventionellem Wege: Er verklagt die Ratingagentur  S&#38;P, die Lehman einst bewertet hatte &#8211; zu gut bewertet, wie der  Kläger findet.

Dass  er 30.000 Euro verloren hatte, erfuhr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Juristisches Neuland</em></p>
<p><strong>Rentner gegen Ratingagentur</strong></p>
<p>06.07.2010  ·  Viele deutsche Anleger haben ihre Ersparnisse verloren, als die  amerikanische Bank Lehman Brothers in die Knie ging. Einer von ihnen  wehrt sich nun auf unkonventionellem Wege: Er verklagt die Ratingagentur  S&amp;P, die Lehman einst bewertet hatte &#8211; zu gut bewertet, wie der  Kläger findet.</p>
<p><span id="more-3107"></span></p>
<p><img title="Mehr …" src="http://www.bankrecht.org/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Dass  er 30.000 Euro verloren hatte, erfuhr Jürgen Hillebrand aus den  Nachrichten. Die Fernsehsender zeigten am Abend des 15. September 2008  alle dieselben Bilder: Mitarbeiter der amerikanischen Bank Lehman  Brothers, die in Scharen Kartons aus den Büros trugen. Erst zwei Wochen  später erhielt Hillebrand einen Brief von seiner Hausbank, der ihn  informierte, dass seine Zertifikate wertlos seien.</p>
<p>Klein beigeben  ist nicht seine Art. Er beauftragte einen Anwalt, der für ihn jetzt die  New Yorker Ratingagentur Standard &amp; Poor`s (S&amp;P) verklagt. Er  hätte auch seine Bank vor Gericht bringen können. Stattdessen legt sich  der Frührentner aus der niedersächsischen 25.000-Einwohner-Stadt Varel  mit einem Riesen der Finanzmarktbranche an.</p>
<p><strong>Juristisches Neuland</strong></p>
<p>„Irgendwann  muss man sich ja wehren“, sagt der 61Jahre alte Frührentner. „Ich  hoffe, dass wir zumindest ein bisschen Staub aufwirbeln.“ Mit seiner  Klage könnte er Rechtsgeschichte schreiben. In den Vereinigten Staaten  laufen zwar bereits mehrere Verfahren gegen Ratingagenturen, hierzulande  ist es nach Angaben der Deutschen Schutzvereinigung für  Wertpapierbesitz (DSW) jedoch das erste.</p>
<p>Mit „A+“ hatte S&amp;P  die Lehman-Zertifikate „Alpha Express“ beurteilt, die Hillebrand im Mai  2008 von der Citibank kaufte. Die gute Bewertung überzeugte ihn. Dass er  sein Geld komplett verlieren könnte, verschwieg ihm der Bankberater.  „Das war für die Altersvorsorge gedacht. Wir wollten eigentlich eine  sichere Anlage“, sagt Hillebrand.</p>
<p>Zwar stufte die Ratingagentur  seine Zertifikate später auf die immer noch gute Bewertung „A“ herab.  „Drei Tage vor der Lehman- Pleite hat S&amp;P die Note aber noch einmal  bestätigt“, erläutert Hillebrands Anwalt Jens-Peter Gieschen von der  Kanzlei KWAG. Dabei hätten die Experten zu dem Zeitpunkt längst erkennen  müssen, wie schlecht es um die Kreditwürdigkeit der Investmentbank  steht. „Es wurde schon Monate vorher in den Medien über eine Insolvenz  diskutiert. Trotzdem hat sich an dem Rating nichts geändert.“ Nach  Ansicht von Gieschen muss S&amp;P für die Bewertung haften.</p>
<p>Gemeinsam  mit dem Rechtswissenschaftler Kai-Oliver Knops, der an der Universität  Hamburg Bank- und Kapitalmarktrecht lehrt, reichte Gieschen eine  Schadensersatzforderung beim Landgericht in Frankfurt ein, wo die  deutsche Zweigstelle von S&amp;P sitzt. „Natürlich betreten wir hier  juristisches Neuland“, räumt Gieschen ein. Er rechnet daher mit einem  langwierigen Verfahren, dass sich durch mehrere Instanzen ziehen wird.  „Die Ratingagenturen können es sich gar nicht leisten, ein Urteil gegen  sich stehen zu lassen.“</p>
<p><strong>Zweifel an den Erfolgsaussichten</strong></p>
<p>Die  Anlegerschützer der DSW zweifeln dagegen an den Erfolgsaussichten der  Klage. „Ratingagenturen arbeiten viel mit Annahmen und Prognosen. Wie  will man ihnen nachweisen, dass sie diese böswillig falsch getroffen  haben?“, sagt Sprecher Marco Cabras. Dennoch rechnet er mit weiteren  Klagen dieser Art. Viele der schätzungsweise 50.000 deutschen  Lehman-Opfer seien wütend auf die Ratingagenturen. „Sie gehören zu den  Hauptverdächtigen der Finanzmarktkrise.“</p>
<p>Auch an anderen Fronten  geraten Bewertungsunternehmen wie S&amp;P, Moody&#8217;s und Fitch zunehmend  unter Beschuss. Die amerikanische Regierung führte jüngst strengere  Spielregeln für Ratingagenturen ein und will Klagen gegen diese künftig  erleichtern. Die Europäische Union plant sogar eine Aufsichtsbehörde,  die die Agenturen regulieren soll.</p>
<p>Auch S&amp;P selbst gibt sich  reumütig. In einem Interview mit dem „Handelsblatt“ räumte S&amp;P-Chef  Deven Sharma Fehler ein &#8211; vor allem hinsichtlich der amerikanischen  Immobilienkrise. In diesem Bereich habe das Unternehmen mit seinen  Annahmen tatsächlich gründlich danebengelegen.</p>
<p>Zu der Klage von  Hillebrand wollte sich die deutsche S&amp;P- Niederlassung nicht äußern,  da diese noch nicht vorliege. Ob es überhaupt zu einem Prozess kommt,  ist noch unklar: Zurzeit prüft das Landgericht noch, ob es tatsächlich  zuständig ist.</p>
<p>Quelle: Faz Online vom 6.7.2010 <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/recht-steuern/juristisches-neuland-rentner-gegen-ratingagentur-11014119.html" target="_blank">Link</a></p>
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		</item>
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		<title>OLG Frankfurt bejaht in 2. Instanz die  Zulässigkeit der Klage</title>
		<link>http://www.bankrecht.org/klage-gegen-rating-agentur-standard-poors/klage-gegen-rating-agentur-standard-poors-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 11:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Master</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klage gegen Rating-Agentur Standard & Poors]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstes Verfahren
Deutsche Lehman-Opfer können S&#38;P verklagen
28.11.2011 · Neue Hoffnung für geschröpfte Anleger: Das Frankfurter Oberlandesgericht hat entschieden, dass auch in Deutschland Klagen gegen die Ratingagentur zulässig sind. Experten halten eine Klagewelle gegen S&#38;P für denkbar.

Frankfurt. Enttäuschte Anleger können künftig vor deutschen Gerichten Ratingagenturen für deren falsche Einschätzungen auf Schadensersatz verklagen. Über die Erfolgsaussichten solcher Klagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Erstes Verfahren</em></p>
<p><strong>Deutsche Lehman-Opfer können S&amp;P verklagen</strong></p>
<p>28.11.2011 · Neue Hoffnung für geschröpfte Anleger: Das Frankfurter Oberlandesgericht hat entschieden, dass auch in Deutschland Klagen gegen die Ratingagentur zulässig sind. Experten halten eine Klagewelle gegen S&amp;P für denkbar.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span id="more-3046"></span></span></p>
<p><img title="Mehr …" src="http://www.bankrecht.org/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Frankfurt. Enttäuschte Anleger können künftig vor deutschen Gerichten Ratingagenturen für deren falsche Einschätzungen auf Schadensersatz verklagen. Über die Erfolgsaussichten solcher Klagen sagt die am Montag veröffentlichte Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt allerdings rein gar nichts aus. Die Richter hatten nur festgestellt, dass die US-Ratingagentur Standard &amp; Poor&#8217;s in Deutschland eine eigenständige Tochter mit eigenem Vermögen unterhält (Az.: 21 U 23/11) und damit auch an einem deutschen Gerichtsstand verklagt werden kann. S&amp;P wollte sich nicht äußern.</p>
<p>Die OLG-Richter verpflichteten mit ihrer Entscheidung die untergeordnete Instanz, das Frankfurter Landgericht, sich mit der Klage eines Anlegers zu beschäftigen, der beim Crash der US-Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 viel Geld verloren hat. Nach Angaben der Bremer Kanzlei für Wirtschafts- und Anlagerecht Ahrens&amp;Gieschen (KWAG) hatte er vier Monate vor der Pleite Zertifikate der Investmentbank im Wert von 30.000 Euro gekauft. „Ausschlaggebend für den Kauf war die positive Bewertung durch Standard &amp; Poor&#8217;s“, erklärte Anwalt Jens-Peter Gieschen.</p>
<p>Die Anwälte sehen nun die Möglichkeit einer Klagewelle gegen S&amp;P nicht nur in den Lehman-Verfahren. „Nun kann praktisch jeder Investor, der sich bei Wertpapierkäufen auf die von S&amp;P vergebenen Bonitätsnoten verlassen und dabei Verluste erlitten hat, die Ratingagentur auf Schadenersatz verklagen“, erklärte Gieschen. Lehman Brothers war im September 2008 in Insolvenz gegangen und hatte damit eine weltweite Finanzkrise ausgelöst. Die Anleger können allenfalls damit rechnen, einen Bruchteil ihrer Forderungen im Insolvenzverfahren zurückzuerhalten.</p>
<p>Das Landgericht hatte sich nicht mit der Klage befassen wollen, weil es ihm an der „internationalen Zuständigkeit“ fehle. Es muss sich nun in der Sache mit der Verbindlichkeit der Agenturaussagen beschäftigen. Die Agenturen, die seit der Finanzkrise durch ihre Benotungen von Unternehmen und Staaten im Rampenlicht stehen und heftig umstritten sind, schützen sich mit juristischen Erläuterungen zur Eingeschränktheit ihrer Meinungen vor Schadensersatzansprüchen.</p>
<p>Quelle: Handelsblatt Online vom 28.11.2011 <a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/recht-steuern/urteile-entscheidungen/erstes-verfahren-deutsche-lehman-opfer-koennen-sundp-verklagen/5896994.html" target="_blank">Link</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kredithaie in Großbritannien Mehr als 4000 Prozent effektiver Jahreszins (FAZ-Online vom 02.01.2012)</title>
		<link>http://www.bankrecht.org/aktuelle-nachrichten/faz-online-kredithaie-in-grosbritannien-mehr-als-4000-prozent-effektiver-jahreszins/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 12:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Master</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[02.01.2012 In kaum einem Industrieland sind die privaten Haushalte so stark verschuldet wie in Großbritannien. Das Geschäft mit legalen Wucherdarlehen blüht.
Der Kleinkredit ist nur einen Mausklick entfernt. &#8220;Zehn-Minuten-Geld&#8221; verspricht das britische Unternehmen namens Quick Quid (&#8220;Schnelles Pfund&#8221;) auf seiner Internetseite. Wer rasch eine überschaubare Geldsumme braucht, der bekommt hier binnen weniger Minuten eine Finanzspritze. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>02.01.2012 <strong>In kaum einem Industrieland sind die privaten Haushalte so stark verschuldet wie in Großbritannien. Das Geschäft mit legalen Wucherdarlehen blüht.</strong></p>
<p>Der Kleinkredit ist nur einen Mausklick entfernt. &#8220;Zehn-Minuten-Geld&#8221; verspricht das britische Unternehmen namens Quick Quid (&#8220;Schnelles Pfund&#8221;) auf seiner Internetseite. Wer rasch eine überschaubare Geldsumme braucht, der bekommt hier binnen weniger Minuten eine Finanzspritze. Die Nothelfer offerieren ihren klammen Kunden ohne große Formalitäten kurzfristige Darlehen. Die sogenannten &#8220;Payday Lender&#8221; bieten Überbrückungskredite, die in der Regel ein paar hundert Pfund nicht übersteigen. Im Idealfall zahlt der Schuldner das Geld zurück, wenn er sein nächstes Gehalt erhält. Aber die Kreditzinsen sind horrend.</p>
<p><span id="more-3000"></span><strong>Die Inflation trifft vor allem die Geringverdiener</strong></p>
<p>Die Nischenbranche ist ein Krisengewinner. Wirtschaftsflaute und Bankenbeben haben ihr zu einem rasanten Aufschwung verholfen, denn Millionen Briten fällt es immer schwerer, ihren gewohnten Lebensstandard zu halten. Vor allem bei Geringverdienern frisst sich die drastisch gestiegene Inflationsrate in die Budgets. Die Anhebung der Mehrwertsteuer trifft ebenfalls die Armen besonders hart. Viele, die eigentlich einen Vollzeitjob suchen, finden nur Teilzeitarbeit, weil nach einer schweren Rezession die Wirtschaftserholung in Großbritannien weitgehend ausgeblieben ist. Zahlreiche Bürger haben sich zudem in den fetten Jahren vor der Krise hohe Schulden für Hauskauf und Konsum aufgeladen.</p>
<p>Das Leben auf Pump ist in Großbritannien zur Volkskrankheit geworden. Die Zahlen sind alarmierend: In kaum einem Industrieland sind die privaten Haushalte so stark verschuldet wie auf der Insel (siehe Grafik). Aber traditionelle Banken sind immer weniger bereit, die Löcher in den Haushaltskassen der Briten mit weiteren Darlehen zu stopfen. Die Kreditinstitute sind selbst von der Finanzkrise gebeutelt und müssen ihre Risiken abbauen.</p>
<p><strong>Schwindelerregende Gebühren</strong></p>
<p>Wenn der Bankberater den  Kredithahn zudreht, findet sich Hilfe im nur lax regulierten, aber  legalen britischen Markt der &#8220;Payday Lender&#8221;. Finanzdienstleister mit  klingenden Namen wie Quick Quid, Payday Express und Speedy Cash winken  mit den Pfund-Noten. Einer der bekanntesten Anbieter ist das vor vier  Jahren gegründete Start-up-Unternehmen Wonga. Er biete &#8220;ein großartiges  Preis-Leistungs-Verhältnis&#8221;, behauptet der Gründer Errol Damelin. Dabei  sind seine Gebühren schwindelerregend.</p>
<p>Wer sich heute bei Wonga (ein Slangausdruck für  &#8220;Knete&#8221;) 100 Pfund borgt, muss in einem Monat 137 Pfund zurückzahlen.  Effektiver Jahreszins: 4214 Prozent. Den Wonga-Chef ficht das nicht an.  Der Jahreszins sei irrelevant, da sich die Kunden das Geld ja nur für  wenige Wochen liehen, sagt Damelin. &#8220;Die Strafgebühren für die  Überziehung Ihres Bankkontos kosten Sie mehr.&#8221; Der redegewandte  Unternehmer verkauft seine kostspieligen Darlehen als unbürokratische  Hilfe für Ausnahmesituationen: &#8220;Ein Kredit von uns ist wie eine  Taxifahrt. Die ist auch teuer, aber wer fährt schon jeden Tag mit dem  Taxi zur Arbeit.&#8221;</p>
<p><strong>Im Schnitt acht andere Darlehen</strong></p>
<p>Verbraucherschützer sehen das  allerdings ganz anders. Das schnelle Geld aus dem Internet bringe  ohnehin hochverschuldete Bürger noch mehr in Bedrängnis. Bei der  britischen Verbraucherberatung Citizens Advice suchen inzwischen viermal  so viele Schuldner von Kreditanbietern wie Wonga Hilfe als noch vor  zwei Jahren. &#8220;Im Schnitt haben diese Leute bereits acht andere  Darlehen&#8221;, sagt die Geschäftsführerin Gillian Guy.</p>
<p>Tatsächlich werde die Kreditrückzahlung von den  Finanzunternehmen in vielen Fällen bereitwillig immer wieder verlängert,  sagen Verbraucherschützer und fordern, genau das zu verbieten. Aus  einer kurzfristigen Zwischenfinanzierung werde sonst ein Dauerkredit zum  Wucherpreis. Wer am Ende nicht zahlen könne, bekomme es mit häufig  aggressiv auftretenden Geldeintreibern zu tun. Die Jugend ist der  Hauptverlierer der Wirtschaftsmisere. Ein Viertel der Bürger, die in  England und Wales Privatinsolvenz anmelden, sind zwischen 25 und 34  Jahre alt.</p>
<p><strong>Angst vor kriminellen Kredithaien</strong></p>
<p>Das blühende Geschäft mit  den Geldsorgen der Briten lockt immer neue Anbieter an. Inzwischen  sondieren in zunehmendem Maß auch amerikanische Unternehmen, die in  ihrem Heimatmarkt teilweise mit einer strikteren Regulierung zu kämpfen  haben, das Terrain auf der Insel. Marktforscher schätzen, dass sich das  Volumen solcher Notkredite in Großbritannien zwischen 2007 und 2010 auf  1,7 Milliarden Pfund mehr als verdreifacht hat. Die Aufsichtsbehörde  Office for Fair Trading hat zwar angekündigt, im neuen Jahr die  Geschäftspraktiken des Sektors genauer als bisher zu durchleuchten. Aber  die Regierung zögert: Wenn der Sektor zu stark reguliert werde,  profitierten davon nur kriminelle Kredithaie, deren Konditionen noch  viel schlechter seien und die vom Staat gar nicht kontrolliert werden  könnten.</p>
<p>Quelle: FAZ Online vom 02.01.2012 <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kredithaie-in-grossbritannien-mehr-als-4000-prozent-effektiver-jahreszins-11588535.html#Drucken" target="_blank">Link</a></p>
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		<title>ZPO-Vorlesung: Streitschlichtung u. Mediation – Samstag, 14.1.2012</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 12:26:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Sonderveranstaltung „Streitschlichtung u. Mediation“ mit Frau Sabine König, Richterin am Amtsgericht Hamburg, findet statt am 14.1.2012 von 10-16 Uhr im Raum B 528. Der Inhalt dieser Veranstaltung ist – wie bereits mehrfach erwähnt – klausurrelevant! Es wird daher dringend empfohlen, diese Veranstaltung zu besuchen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sonderveranstaltung „Streitschlichtung u. Mediation“ mit Frau Sabine König, Richterin am Amtsgericht Hamburg, findet statt am 14.1.2012 von 10-16 Uhr im Raum B 528. Der Inhalt dieser Veranstaltung ist – wie bereits mehrfach erwähnt – klausurrelevant! Es wird daher dringend empfohlen, diese Veranstaltung zu besuchen.</p>
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		<title>Leitfaden Hausarbeiten</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 11:57:43 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Informationen für Studenten]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier(Leitfaden Hausarbeiten) finden Sie Informationen zur Erstellung einer juristischen Hausarbeit. 
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		<title>KWAG Rechtsanwälte erwirken Urteil zur internationalen Zuständigkeit deutscher Gerichte bei Schadensersatzklagen gegen internationale Ratingagenturen</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 11:45:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Kläger verlangte von der Beklagten, einer internationalen Ratingagentur, Schadensersatz wegen des Erwerbs von Zertifikaten, deren Emittent eine Tochtergesellschaft der im September 2008 zusammengebrochenen Lehmann Bank war. Erstinstanzlich hatte das Landgericht Frankfurt die Klage mit der Begründung abgewiesen, dass es an der örtlichen und damit auch der internationalen Zuständigkeit des LG Frankfurts fehle. Das Berufsgericht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kläger verlangte von der Beklagten, einer internationalen Ratingagentur, Schadensersatz wegen des Erwerbs von Zertifikaten, deren Emittent eine Tochtergesellschaft der im September 2008 zusammengebrochenen Lehmann Bank war. Erstinstanzlich hatte das Landgericht Frankfurt die Klage mit der Begründung abgewiesen, dass es an der örtlichen und damit auch der internationalen Zuständigkeit des LG Frankfurts fehle. Das Berufsgericht hebt in der vorliegenden Entscheidung nunmehr das erstinstanzliche Urteil auf und bejaht die Zuständigkeit.</p>
<p>Das vollständige Urteil finden Sie, wenn Sie nachfolgend auf OLG Frankfurt klicken. <a href="http://www.bankrecht.org/wp-content/uploads/OLG-Frankfurt.pdf">OLG Frankfurt</a></p>
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