Banken wollen Kundendaten zu Geld machen

Geschrieben am: 20 April, 2015, 10:00

Deutschlands Banken wollen die Daten ihrer Kunden genauer analysieren, um maßgeschneiderte Angebote und Produktempfehlungen unterbreiten zu können. Provisionen sollen die Banken aber nicht bekommen.

Artikel vom 19. März 2015, Stern-Online, © Frank Rumpenhorst/dpa

Deutschlands Geldhäuser wissen eine Menge über ihre Kunden – und dieses Wissen wollen sie zu Geld machen. Künftig wollen die Banken Kundendaten genauer analysieren. Laut dem Wirtschaftsmagazin “Capital” wollen Banken auswerten, wo jemand wohnt und welche Geschäfte er tätigt. Dafür nutzen die Geldinstitute Informationen zu Transaktionen und dem Wohnorte der Kunden. Auf dieser Datengrundlage sollen Kunden dann zugeschnittene Offerten aus dem Einzelhandel oder auch Empfehlung zu Versicherungs – und Energietarifen bekommen.

Dabei soll nicht das Geschäft mit Vermittlungsprovisionen für die Banken im Fokus stehen. Die Banken wollen vielmehr Zusatzangebote und Leistungen für den Kunden bieten, um Kontoführungsgebühren zu rechtfertigen. “Wenn die Banken die Kontodaten ihrer Kunden für neue Services verwenden, kann das durchaus im Interesse der Verbraucher sein, wenn alle rechtlichen Vorgaben eingehalten werden”, sagte Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gegenüber “Capital”.

Artikel vollständig abrufbar unter: http://www.stern.de/wirtschaft/geld/banken-wollen-kundendaten-staerker-nutzen-2181224.html

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